Was ist Myelom Krebs?

Was ist Myelom Krebs?

Das Multiple Myelom ist eine Erkrankung der Plasmazellen, einer speziellen Sorte von Blutzellen. Bei einem Multiplen Myelom verändern sich die Plasmazellen im Knochenmark und vermehren sich unkontrolliert. Das Multiple Myelom wird deshalb umgangssprachlich auch als «Knochenmarkkrebs» bezeichnet.

Wie entsteht Plasmozytom?

Das Multiple Myelom (Plasmozytom, Morbus Kahler) entsteht durch eine einzelne entartete Plasmazelle (ausdifferenzierter B-Zell-Lymphozyt), welche sich durch Klonierung (Vermehrung identischer Zellarten) im Knochenmark ausbreitet.

Wie wird ein Plasmozytom behandelt?

Eine Chemotherapie wird begonnen, sobald sich das Plasmozytom weiter ausbreitet. Ziel der Therapie ist es, ein weiteres Ausbreiten der entarteten Plasmazellen zu unterbinden. Bei einem fortgeschrittenen Plasmozytom in Stadium II und III, wird eine hochdosierte Chemotherapie durchgeführt.

Was ist die Behandlung eines Plasmozytoms?

Behandlung & Therapie. Die Therapie eines Plasmozytoms richtet sich nach dem Entwicklungsstadium (Ausbreitung, Größe, Lokalisation, Begleitsymptome) des Tumors. Oftmals wird ein Plasmozytom zu Beginn seiner Entwicklung (Stadium I) durch engmaschige Verlaufuntersuchungen beobachtet und vorerst auf eine Chemotherapie,…

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Was ist die Therapie für entartete Plasmazellen?

Ziel der Therapie ist es, ein weiteres Ausbreiten der entarteten Plasmazellen zu unterbinden. Bei einem fortgeschrittenen Plasmozytom in Stadium II und III, wird eine hochdosierte Chemotherapie durchgeführt. Das schwächt sehr stark das Immunsystem des Patienten.

Wie werden die krankhaften Plasmazellen zerstört?

Dabei werden die krankhaften Plasmazellen durch hohe Dosen an Chemotherapeutika zerstört. Da dies jedoch auch die blutbildenden Zellen im Knochenmark schädigt, erhält der Patient anschließend durch eine Transplantation Blutstammzellen zurück, aus denen sich neues Blut bilden soll.

Welche Antikörper produzieren die Krebszellen?

Paraproteine sind entartete Antikörper, die die den Krebszellen produzieren. Im Urin kann der Arzt diese Antikörper in Form von sog. Bence-Jones-Proteinen nachweisen. Um beurteilen zu können, wie weit die Erkrankung fortgeschritten ist, sind weitere Werte von Bedeutung, z.B. der Albumin-Wert und der β2-Mikroglobulin-Wert.